Akseki ve İbradı
Dörfer aus verzahntem Holz im Taurus
Eine Bergregion 1.000 Meter über dem Meer, bekannt für Zedernwälder und die traditionelle „Düğmeli"-Bauweise. Auch die per Ruderboot erkundete Altınbeşik-Höhle liegt hier.
Über die Region
Akseki und İbradı sind das Gegenteil des Küstenbildes von Antalya: selbst im Hochsommer kühl, von Zedern- und Wacholderwald bedeckt, mit Dörfern, die ihre eigene Architektur bewahren. Weil sie außerhalb des Strandtourismus liegen, kommen wenige Besucher — und die wegen Bergwandern, Dorfarchitektur und Höhlen.
Das Markenzeichen der Gegend ist das „Düğmeli"-Haus. Zwischen Steinschichten eingezogene waagerechte Holzanker lassen das Gebäude im Erdbeben nachgeben und stehen bleiben; manche Beispiele halten seit über 200 Jahren. In Dörfern wie Sarıhacılar und Belenalan werden diese Häuser noch bewohnt, auch Steinzisternen und Innenhöfe sind erhalten.
Auf der Seite von İbradı liegt die Altınbeşik-Höhle, deren inneren See man mit dem Ruderboot befährt — das bieten wenige Höhlen in der Türkei. Die Gegend ist etwa 2,5 Stunden von Antalya entfernt, über kurvige Bergstraßen via Manavgat oder Akseki. Unterkünfte sind auf Dorfpensionen und Boutique-Steinhäuser begrenzt; Wochenenden vorher buchen.
Highlights
- Die Düğmeli-Häuser von Sarıhacılar und Belenalan
- Altınbeşik-Höhle und die Bootsfahrt
- Zedern- und Wacholderwälder, Hochlandstraßen
- Plateauklima, das im Hochsommer kühl bleibt
Gut zu wissen
- Ideal für
- Natur, Dorfarchitektur und kühle Luft
- Entfernung von Antalya
- Rund 150 km
- Dauer
- 1–2 Tage
- Tipp
- Begrenzte Unterkünfte; Wochenenden vorher buchen

